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Unsere Leistungen

CUREQX – Chirurgisches Zentrum Saarbrücken

Allgemeine Chirurgie

Bewährte operative Verfahren

Die Allgemeine Chirurgie umfasst ein breites Spektrum operativer und konservativer Behandlungen unterschiedlichster Krankheitsbilder. In unserem chirurgischen Zentrum in Saarbrücken stehen eine sorgfältige Diagnostik, eine verständliche Aufklärung und eine individuell abgestimmte Therapie im Mittelpunkt. Ziel ist es, notwendige Eingriffe so schonend wie möglich und nach aktuellen medizinischen Standards durchzuführen.

Gallensteine können lange unbemerkt bleiben, aber auch Schmerzen, Entzündungen oder Verdauungsbeschwerden verursachen. Wenn Beschwerden auftreten oder Komplikationen drohen, kann eine operative Entfernung der Gallenblase sinnvoll sein. Der Eingriff erfolgt in der Regel minimal-invasiv und ist ein routinierter Bestandteil der Allgemeinen Chirurgie. Dieser Eingriff wird bei uns auch ambulant angeboten.
Die Bauchspiegelung ist ein modernes, minimalinvasives Operationsverfahren. Über kleine Hautschnitte können viele kleine und große Eingriffe im Bauchraum besonders gewebeschonend durchgeführt werden. Alle inneren Organe wie Gallenblase, Milz, Leber, Nebennieren, aber auch ausgeprägte Verwachsungen im Bauchraum, Tumorerkrankungen, akute Notfallbehandlungen wie Blinddarmentzündung oder Darmdurchbruch können auf diesem Weg sicher behandelt werden. Vorteile sind meist geringere Schmerzen, kleinere Narben und eine schnellere Erholung im Vergleich zu offenen Operationen.
Gutartige Hautveränderungen wie Fibrome oder störende Narben können aus medizinischen oder funktionellen Gründen entfernt werden. Auch die Abklärung und operative Behandlung von Hauttumoren gehört zum Leistungsspektrum. Dabei legen wir Wert auf eine präzise Diagnostik und ein möglichst ästhetisches Ergebnis.
Abszesse entstehen durch bakterielle Entzündungen und gehen häufig mit Schmerzen, Rötung und Schwellung einher. Eine frühzeitige chirurgische Behandlung kann helfen, die Entzündung zu entlasten und Komplikationen zu vermeiden. Der Eingriff erfolgt nach klaren medizinischen Kriterien und unter sterilen Bedingungen.
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Hernien-Operationen

Minimal-invasive Chirurgie bei Leisten- und Bauchwandbrüchen

Eine Hernie entsteht, wenn Gewebe durch eine Schwachstelle der Bauchwand nach außen tritt. Häufig betroffen sind die Leiste, der Nabel oder frühere Operationsnarben. Da sich ein Bruch nicht von selbst zurückbildet und mit zunehmender Größe Beschwerden oder Komplikationen verursachen kann, ist eine operative Behandlung oft sinnvoll.

In unserem chirurgischen Zentrum in Saarbrücken erfolgt die Hernienversorgung bevorzugt mit minimal-invasiven Verfahren. Über kleine Hautschnitte wird der Bruch mithilfe einer Kamera dargestellt und die Bauchwand gezielt stabilisiert. In vielen Fällen kommt dabei ein Kunststoffnetz zum Einsatz, das die Bruchstelle spannungsfrei verstärkt und das Risiko eines erneuten Auftretens reduziert. Minimal-invasive Hernien-Operationen sind etablierte Standardverfahren und bieten häufig Vorteile wie kleinere Narben, geringere Schmerzen und eine schnellere Erholung. Welches Operationsverfahren im individuellen Fall geeignet ist, richtet sich nach Art, Lage und Ausdehnung des Bruchs sowie den persönlichen gesundheitlichen Voraussetzungen. Unser Zentrum bietet hier und international sowohl standardisierte als auch innovative Operationstechniken, um auch komplexe Brüche zu versorgen.

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Proktologie

Sorgfältige Diagnose und Therapie von Enddarm- und Anusbeschwerden

Im Rahmen der Proktologie befassen wir uns in unserem chirurgischen Zentrum mit Erkrankungen des Enddarms und des Anus. Viele Betroffene erleben Beschwerden wie Schmerzen, Blutung beim Stuhlgang, Juckreiz oder Schwellungen im Afterbereich – Symptome, die oft mit Scham verzögert angesprochen werden, obwohl sie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. Eine fachärztliche Abklärung ist daher wichtig, um ernsthafte Ursachen auszuschließen und eine zielgerichtete Therapie einzuleiten.

Im Kern umfasst die proktologische Diagnostik eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung der anorektalen Region. Gegebenenfalls kommen spezielle Verfahren wie die Analkanalspiegelung oder bildgebende Untersuchungen hinzu, um Strukturen und Erkrankungen im Enddarm und Analkanal besser beurteilen zu können. Auf dieser Basis werden individuelle Behandlungswege entwickelt, die von konservativen Maßnahmen bis zu chirurgischen Eingriffen reichen können.

Zu den häufigen Beschwerden, die proktologisch abgeklärt und behandelt werden, zählen unter anderem Hämorrhoidalleiden, Analfissuren oder Abszesse und Fisteln im Analbereich. Auch komplexere funktionelle Störungen oder entzündliche Veränderungen fallen in das Behandlungsfeld. Die operative Therapie wird dabei nach klarer medizinischer Indikation und mit Blick auf Erhalt der Funktion durchgeführt, um Beschwerden nachhaltig zu lindern und Folgeprobleme zu vermeiden. Wir legen großen Wert auf Ihre Privatsphäre während der gesamten Untersuchung und Behandlung.

Hämorrhoiden gehören zu den häufigsten Erkrankungen in westlichen Industrieländern. In unserem proktologischen Zentrum werden sie fachgerecht diagnostiziert und individuell behandelt.
Rund 70–75 % der Menschen haben im Laufe ihres Lebens mindestens einmal Beschwerden durch Hämorrhoiden. Dabei handelt es sich um gut durchblutete Gefäßpolster im unteren Enddarm, die eine wichtige Funktion erfüllen: Sie unterstützen den Feinverschluss des Afters und verhindern das ungewollte Entweichen von Luft oder Flüssigkeit.

Beschwerden entstehen, wenn sich diese Gefäßpolster vergrößern. Typische Symptome sind Blutungen, Juckreiz und gelegentlich ein Druck- oder Fremdkörpergefühl. Nur in seltenen Fällen kommt es zu einem Vorfall (Prolaps), bei dem Hämorrhoiden nach außen treten. Häufige Ursachen sind Verstopfung, Bewegungsmangel, langes Sitzen sowie eine unausgewogene Ernährung.

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und den individuellen Beschwerden. In vielen Fällen reicht eine konservative Therapie aus, bestehend aus der Anpassung von Lebensgewohnheiten und der Anwendung von lokalen Medikamenten wie Zäpfchen oder Salben. Bei anhaltenden Blutungen kann eine sogenannte Gummibandligatur durchgeführt werden. Größere, vorfallende Hämorrhoiden werden in der Regel operativ behandelt.

Mögliche Behandlungsverfahren:

  • Konservative Therapie
  • Gummibandligatur
  • Laserbehandlung / Koagulation
  • Operative Entfernung (z. B. nach Ferguson oder Milligan-Morgan)
  • Stapler-Operation

Ein stationärer Aufenthalt ist in komplexeren Fällen für etwa zwei Tage erforderlich. In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung ambulant.

Der Sinus pilonidalis, auch Steißbeinfistel genannt, ist eine chronische Entzündung im Bereich der Gesäßfalte nahe dem Steißbein. Häufig entsteht sie durch eingewachsene Haare, die eine Entzündungsreaktion unter der Haut auslösen.
Typische Beschwerden sind Schmerzen beim Sitzen, Schwellungen, Rötungen sowie nässende oder eitrige Absonderungen. In akuten Fällen kann sich ein schmerzhafter Abszess bilden. Die Erkrankung tritt vor allem bei jungen Erwachsenen auf und kann durch Faktoren wie starkes Schwitzen, dichtes Haarwachstum oder langes Sitzen begünstigt werden.
Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Erkrankung. In frühen Stadien kann eine konservative Therapie ausreichen. Häufig ist jedoch ein operativer Eingriff notwendig, um die entzündeten Gänge vollständig zu entfernen und ein Wiederauftreten zu vermeiden.

Mögliche Behandlungsverfahren:

  • Konservative Therapie (z. B. Hygiene, Haarentfernung)
  • Operative Entfernung der Fistelgänge
  • Minimalinvasive Verfahren je nach Befund

Die Behandlung erfolgt meist ambulant, bei ausgeprägten Befunden kann in Einzelfällen ein stationärer Aufenthalt sinnvoll sein.

Eine Analfissur ist ein schmerzhafter Einriss der empfindlichen Haut im Bereich des Afters. In unserer Praxis wird diese Erkrankung sorgfältig diagnostiziert und individuell behandelt.
Häufig entsteht eine Analfissur durch harten Stuhl im Rahmen von Verstopfung. Typische Beschwerden sind starke Schmerzen beim Stuhlgang sowie hellrote Blutungen. Viele Betroffene berichten zudem über ein Brennen oder ein anhaltendes Schmerzgefühl nach dem Toilettengang.
In etwa 95 % der Fälle heilt eine Analfissur von selbst ab. Die Behandlung zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, den Schließmuskel zu entspannen und auslösende Faktoren – wie Verstopfung – zu beseitigen. Hierzu kommen lokale Medikamente (z. B. Salben) sowie unterstützende Maßnahmen zur Stuhlregulation zum Einsatz.
Bestehen die Beschwerden länger als drei Monate, spricht man von einer chronischen Analfissur. In diesen Fällen kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein.

Mögliche Behandlungsverfahren:

  • Konservative Therapie
  • Operative Wundbehandlung (Débridement)
  • Operative Entfernung der Fissur
  • Entspannung des Schließmuskels durch gezielte Injektionen

Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant in unserer Praxis.

Eine Analfistel ist eine Verbindung zwischen der Schleimhaut des Enddarms und der Haut im Bereich des Afters. Meist entsteht eine Analfistel nach einem akuten Abszess in der Analregion. Über die innere Öffnung der Fistel können Sekret und bakterienhaltige Flüssigkeit in den Fistelgang gelangen und an der Haut wieder austreten. Dadurch bleibt die Entzündung häufig dauerhaft bestehen und heilt in der Regel nicht von selbst aus.

Eine Analfistel kann meist nur operativ behandelt werden. Häufig erfolgt die Therapie in zwei Schritten: Im ersten Eingriff wird der Fistelgang dargestellt und mit einer Drainage gesichert. Diese verbleibt für einige Zeit im Fistelgang, damit Sekret abfließen kann und die Entzündung zurückgeht. Im zweiten Schritt wird die Fistel verschlossen. Welche Methode geeignet ist, hängt vom Verlauf des Fistelgangs und der Beteiligung des Schließmuskels ab.

Mögliche Behandlungsverfahren:

  • Schließmuskelschonende Laserbehandlung des Fistelgangs (FiLaC)
  • Schließmuskelschonender Fistel-Plug
  • Verschluss der Fistel mittels Ligatur (LIFT-Operation)
  • Verschluss mit Schleimhautverschiebelappen (Mucosa-Flap)
  • Operative Entfernung des Fistelgangs (Fistulektomie)
  • Spaltung des Fistelgangs
  • Verschluss der inneren Fistelöffnung mit Clips (OVESCO-Clips)
  • Verschluss des Fistelgangs mit medizinischer Paste

Bei komplexeren Fällen kann ein stationärer Aufenthalt von etwa zwei Tagen erforderlich sein. In vielen Fällen erfolgt die Behandlung ambulant in unserer Praxis.

Ein Steißbeinabszess ist eine schmerzhafte Entzündung im Bereich der Gesäßfalte (Steißbeinregion), meist verursacht durch eingewachsene Haare und bakterielle Infektionen. Typische Beschwerden sind starke Schmerzen, Rötung, Schwellung und gelegentlich Fieber.

In der akuten Phase steht die schnelle Entlastung des Abszesses im Vordergrund, um Schmerzen zu lindern und die Entzündung zu stoppen.

Mögliche Behandlungsverfahren:

  • Konservative Behandlung (z. B. entzündungshemmende Maßnahmen, Hygiene)
  • Operative Eröffnung des Abszesses (Inzision) zur Druckentlastung

Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant in unserer Praxis.

Marisken sind harmlose Hautfalten im Bereich des Afters und ein sehr häufiger Befund. Häufig entstehen Marisken nach einer größeren Analvenenthrombose, zum Beispiel im Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Verstopfung. Meist verursachen sie keine Beschwerden und müssen daher nicht behandelt werden.

In manchen Fällen können jedoch Juckreiz, ein Feuchtigkeitsgefühl, Schwellungen oder Probleme bei der Analhygiene auftreten. Oft hilft bereits eine angepasste Reinigung, zum Beispiel mit Wasser statt trockenem Toilettenpapier. Wenn die Beschwerden bestehen bleiben, kann eine kleine ambulante Entfernung in örtlicher Betäubung sinnvoll sein.

Mögliche Behandlungsverfahren:

  • Anpassung der Analhygiene
  • Operative Entfernung der Marisken

Nach einer Entfernung heilt die Wunde offen ab. Dies kann etwa 4–6 Wochen dauern.

Humane Papillomviren (HPV) können die Haut und Schleimhaut im Anogenitalbereich betreffen, also unter anderem Penis, Scheide, Gebärmutterhals und Analregion. Die Übertragung erfolgt meist durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt, häufig beim Geschlechtsverkehr. Es sind über 200 HPV-Typen bekannt. Einige gelten als Niedrigrisiko-Typen und können Feigwarzen verursachen. Andere zählen zu den Hochrisiko-Typen und können langfristig Zellveränderungen oder Krebsvorstufen begünstigen.

Feigwarzen, auch Kondylome genannt, sind meist gutartige Hautveränderungen. Sie können jedoch als störend empfunden werden, sich ausbreiten oder wiederkehren. Bei Verdacht auf Krebsvorstufen, zum Beispiel AIN im Analbereich, erfolgt eine weiterführende Diagnostik mit genauer Untersuchung und gegebenenfalls Gewebeproben.

In vielen Fällen wird eine HPV-Infektion vom Immunsystem kontrolliert, ohne dass Beschwerden entstehen. Wenn sichtbare Hautveränderungen auftreten, zielt die Behandlung darauf ab, diese schonend zu entfernen. Je nach Befund können dafür mehrere Behandlungsschritte notwendig sein.

Untersuchung und Behandlung – Feigwarzen / Kondylome:

  • Vereisung
  • Operative Entfernung

Untersuchung und Behandlung – AIN / Krebsvorstufen im Analbereich

  • Abstrich / Bürstenzytologie
  • Gewebeentnahme oder Entfernung auffälliger Areale
  • Jährliche Kontrolle bei Risikopatient:innen mittels hochauflösender Video-Anoskopie (HRA)

Das Analkarzinom ist eine seltene, aber bösartige Erkrankung der Haut oder Schleimhaut im Bereich des Afters. In unserer Praxis erfolgt eine sorgfältige Diagnostik und, falls erforderlich, die interdisziplinäre Weiterbehandlung.

Eine wichtige Ursache für die Entstehung eines Analkarzinoms kann eine länger bestehende Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) sein. Frauen sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem können ein erhöhtes Risiko haben.
Zur Diagnostik gehören eine genaue proktologische Untersuchung, eine hochauflösende Anoskopie sowie bei auffälligen Befunden eine Gewebeprobe. Wird die Diagnose bestätigt, folgen weitere Untersuchungen wie MRT und CT, um die Ausdehnung der Erkrankung zu beurteilen.
Die Behandlung richtet sich nach dem Tumorstadium und wird in der Regel in einem interdisziplinären Ärzteteam abgestimmt. Häufig kann eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie eingesetzt werden. In bestimmten Fällen kann zusätzlich eine Operation notwendig sein.

Diagnostik und Behandlung:

  • Proktologische Untersuchung
  • Hochauflösende Anoskopie
  • Gewebeprobe / Biopsie
  • Interdisziplinäre Therapieplanung
  • Strahlen- und Chemotherapie
  • Operative Behandlung in ausgewählten Fällen
Ein Rektumprolaps bezeichnet das Hervortreten des Enddarms durch den After. Dabei kann sich entweder nur die Schleimhaut oder die gesamte Darmwand nach außen vorwölben.
Typische Beschwerden sind ein sicht- oder tastbarer Vorfall beim Stuhlgang, ein Druck- oder Fremdkörpergefühl, Schleimabgang sowie teilweise Stuhl- oder Luftverlust. Viele Betroffene berichten zudem über Schwierigkeiten bei der vollständigen Darmentleerung.
Ursachen sind häufig eine Schwäche des Beckenbodens, chronische Verstopfung, starkes Pressen oder altersbedingte Veränderungen. Auch nach Geburten kann das Risiko erhöht sein.

Zur Diagnostik gehören eine gründliche körperliche Untersuchung sowie – je nach Befund – weiterführende Untersuchungen zur Beurteilung der Beckenbodenfunktion. Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß des Prolapses und den individuellen Beschwerden. In frühen Stadien können konservative Maßnahmen wie Beckenbodentraining und Stuhlregulation helfen. In ausgeprägteren Fällen ist meist eine operative Korrektur erforderlich.

Mögliche Behandlungsverfahren:

  • Konservative Therapie (Beckenbodentraining, Stuhlregulation)
  • Operative Stabilisierung des Enddarms
  • Individuell angepasste chirurgische Verfahren je nach Befund

Die Entscheidung für die geeignete Therapie erfolgt immer auf Basis einer individuellen Diagnostik.

Anale Inkontinenz beschreibt den ungewollten Verlust von Stuhl, Luft oder Schleim. Besonders häufig betroffen sind ältere Frauen sowie Frauen nach Geburten. Für Betroffene kann die Erkrankung sehr belastend sein. Viele vermeiden aus Sorge vor unangenehmen Situationen soziale Aktivitäten oder längere Wege außer Haus. Zur Einschätzung des Schweregrads kann ein spezieller Score, zum Beispiel der Vaizey-Wexner-Score, eingesetzt werden.
Man unterscheidet unter anderem zwischen einer primären Inkontinenz, bei der die Nervensteuerung des Schließmuskels beeinträchtigt ist, und sekundären Formen, zum Beispiel durch eine Schädigung des Schließmuskels, Beckenbodenstörungen oder chronische Verstopfung.

Zur Diagnostik gehören ein ausführliches Gespräch, eine sorgfältige proktologische Untersuchung und je nach Befund weitere Untersuchungen wie MRT, endoanaler Ultraschall oder eine Schließmuskeldruckmessung.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem persönlichen Leidensdruck. Häufig helfen bereits konservative Maßnahmen wie Beckenbodentraining, Biofeedback oder eine gezielte Stuhlregulation. Nur in ausgewählten Fällen ist eine Operation notwendig.

Mögliche Behandlungsverfahren:

  • Konservative Therapie
  • Beckenbodenphysiotherapie
  • Biofeedback-Training
  • Stuhlregulation
  • Operative Schließmuskelrekonstruktion
  • Minimalinvasive Silikonimplantate
  • Radiofrequenzablation (RFA / Secca-Operation)

Analjucken, medizinisch Pruritus ani, ist ein sehr häufiges Symptom und kann verschiedene Ursachen haben. In unserer Praxis wird die Ursache sorgfältig abgeklärt und individuell behandelt.

Häufig entstehen die Beschwerden durch kleine Hautreizungen oder Einrisse am After, zum Beispiel durch zu starkes Reiben mit trockenem Toilettenpapier. Manchmal zeigt sich dabei auch etwas Blut am Papier. Die gereizte Haut kann sich entzünden, nässen und dadurch zusätzlich brennen oder jucken. Durch weiteres Wischen werden die Beschwerden oft verstärkt.
Weitere mögliche Ursachen sind Infektionen, zum Beispiel durch Würmer, oder Hauterkrankungen wie Ekzeme oder Schuppenflechte.

Mögliche Behandlung:

  • Sorgfältige proktologische Untersuchung
  • Anpassung der Analhygiene
  • Behandlung entzündeter Hautstellen
  • Abklärung möglicher Infektionen oder Hauterkrankungen

Phasen mit Verstopfung oder Durchfall kennen viele Menschen. Häufig verschwinden die Beschwerden nach wenigen Tagen von selbst. Halten sie jedoch länger an oder treten sie immer wieder auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Die normale Stuhlhäufigkeit ist individuell sehr unterschiedlich und kann von zwei- bis dreimal täglich bis zwei- bis dreimal wöchentlich reichen. Wichtig ist vor allem, dass der Stuhl weich, geformt und ohne starkes Pressen abgesetzt werden kann.

Bei chronischer Verstopfung ist der Stuhl meist hart und die Entleerung erschwert. Begleitend können Blähungen oder Bauchschmerzen auftreten. Mögliche Ursachen sind unter anderem eine ballaststoffarme Ernährung, Bewegungsmangel, ungünstige Toilettengewohnheiten, Schwangerschaft, Stillzeit, Wechseljahre oder eine regelmäßige Einnahme von Abführmitteln. Auch Funktionsstörungen des Darms oder mechanische Hindernisse im Enddarm können eine Rolle spielen.

Durchfall liegt meist vor, wenn mehr als dreimal täglich ungeformter oder flüssiger Stuhl auftritt. Auslöser können Ernährungsgewohnheiten, Stress, Infektionen, Lebensmittelunverträglichkeiten, Lebensmittelvergiftungen oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sein.

Diagnostik und Beratung:

  • Ausführliche Beratung
  • Abklärung möglicher Ursachen
  • Entwicklung einer individuellen Behandlungsstrategie

Mit vielfältigen Leistungen, Erfahrung und persönlichem Einsatz kümmern wir uns als Ihr chirurgisches Zentrum Saarbrücken kompetent um Ihre Gesundheit.

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Tumorchirurgie

Operative Behandlung von Tumorerkrankungen des Darms

Die Tumorchirurgie ist ein wesentlicher Schwerpunkt des chirurgischen Zentrums Saarbrücken und befasst sich mit der operativen Behandlung von Tumorerkrankungen des Dünndarms, des Dickdarms (Kolon) und des Enddarms (Rektum). Grundlage jeder Behandlung ist eine sorgfältige Diagnostik, auf deren Basis ein individuell abgestimmtes operatives Vorgehen geplant wird. Dabei orientiert sich die Therapie an aktuellen medizinischen Leitlinien und anerkannten chirurgischen Standards.

Ziel der Operation ist es, das erkrankte Gewebe vollständig zu entfernen und gleichzeitig die Funktion des Darms so weit wie möglich zu erhalten. Abhängig von Lage, Größe und Ausdehnung des Tumors kann die Entfernung einzelner Darmabschnitte erforderlich sein. Wo medizinisch sinnvoll, werden gewebeschonende und struktur­erhaltende Verfahren eingesetzt, um die Belastung für den Körper möglichst gering zu halten.

Insbesondere bei Tumoren des Enddarms ist neben der vollständigen Tumorentfernung auch der Erhalt wichtiger Funktionen von großer Bedeutung. Die Operationsplanung erfolgt daher mit besonderer Sorgfalt und unter Berücksichtigung der individuellen anatomischen und gesundheitlichen Voraussetzungen. Ergänzende Therapieschritte werden interdisziplinär abgestimmt, um so eine umfassende Behandlung zu ermöglichen.

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Handchirurgie

Präzise operative Behandlung für Beweglichkeit, Funktion und Entlastung

Die Handchirurgie ist ein spezialisierter Bereich der Chirurgie und befasst sich mit Erkrankungen, die die Funktion, Beweglichkeit und Belastbarkeit der Hand beeinträchtigen können. Da die Hand im Alltag eine zentrale Rolle spielt, ist eine exakte Diagnostik und eine individuell abgestimmte Behandlung besonders wichtig.

Häufige Krankheitsbilder in der Handchirurgie sind das Karpaltunnelsyndrom sowie der sogenannte schnellende Finger. Beim Karpaltunnelsyndrom kommt es durch eine Einengung des Nervs im Handgelenk zu Missempfindungen, Taubheitsgefühlen oder Schmerzen. Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichend helfen, kann ein operativer Eingriff zur Entlastung des Nervs sinnvoll sein. Ziel der Behandlung ist es, die Beschwerden zu reduzieren und die Handfunktion nachhaltig zu verbessern.

Der schnellende Finger äußert sich durch ein schmerzhaftes Haken oder Blockieren eines Fingers bei Bewegung. Ursache ist meist eine Einengung der Sehne im Sehnengleitkanal. Durch einen gezielten operativen Eingriff kann die Beweglichkeit des betroffenen Fingers in vielen Fällen wiederhergestellt werden. Die Behandlung erfolgt nach klarer medizinischer Indikation und mit möglichst gewebeschonenden Verfahren.

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Diagnostik

Sorgfältige Abklärung als Grundlage jeder chirurgischen Behandlung

Eine präzise Diagnostik ist die Basis jeder fundierten Therapieentscheidung in unserem chirurgischen Zentrum Saarbrücken. Ziel ist es, Beschwerden und Krankheitsbilder zuverlässig einzuordnen, um eine individuell passende und medizinisch sinnvolle Behandlung planen zu können. Dabei kommen bewährte und etablierte Untersuchungsverfahren zum Einsatz.

Die Ultraschalluntersuchung ist ein schonendes und strahlenfreies Verfahren, das häufig zur ersten Abklärung eingesetzt wird. Sie ermöglicht die Beurteilung von Organen, Weichteilen und Gefäßen in Echtzeit und liefert wichtige Hinweise auf entzündliche Veränderungen, Raumforderungen oder funktionelle Störungen. Der Ultraschall kann direkt in die klinische Untersuchung integriert werden und unterstützt eine schnelle und gezielte Entscheidungsfindung.
In bestimmten Fällen kann auch eine diagnostische Laparoskopie sinnvoll sein. Bei dieser minimalinvasiven Bauchspiegelung wird der Bauchraum über kleine Hautschnitte beurteilt. Sie dient dazu, unklare Befunde genauer abzuklären oder Erkrankungen sicher zu bestätigen. Gleichzeitig kann bei entsprechendem Befund unmittelbar eine notwendige operative Behandlung durchgeführt werden.

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Ästhetische Medizin

Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin

Die ästhetische Medizin bietet heute vielfältige Möglichkeiten, altersbedingte Veränderungen im Gesicht sanft zu behandeln. Eine bewährte Methode ist die Anwendung von Botulinumtoxin. Dabei handelt es sich um einen Wirkstoff, der gezielt in bestimmte Muskelbereiche injiziert wird, um deren Aktivität vorübergehend zu reduzieren. Auf diese Weise können mimische Falten – beispielsweise im Bereich von Stirn, Zornesfalte oder Krähenfüßen – sichtbar gemildert werden. Auch feine Korrekturen der Jawline, ein sanftes Browlift sowie zahlreiche weitere Behandlungen für ein natürliches und entspanntes Gesicht können wir mit Expertise und umfassender Fachkenntnis anbieten.

Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Vor jeder Anwendung steht eine ausführliche Beratung, in der individuelle Wünsche, medizinische Voraussetzungen und mögliche Behandlungsgrenzen besprochen werden. Ziel ist kein verändertes Aussehen, sondern ein natürlich wirkendes, entspanntes Erscheinungsbild.

Die Wirkung von Botulinumtoxin setzt meist innerhalb weniger Tage ein und hält über einen begrenzten Zeitraum an. Eine erneute Behandlung ist möglich, wenn der Effekt nachlässt. Wie bei jedem medizinischen Eingriff können Nebenwirkungen auftreten, über die im Vorfeld umfassend aufgeklärt wird.

Die neuromodulierende Wirkung von Botulinumtoxin kann nicht nur ästhetisch, sondern auch medizinisch genutzt werden. So können wir

  • Migräne
  • Hyperhidrose (übermässiges Schwitzen)
  • Bruxismus (Zahnknirschen/-pressen)
  • chronische Analfissuren

lindern und die Lebensqualität steigern. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne über die Möglichkeiten und Ihre persönlichen Behandlungsoptionen.

Die Behandlung mit Polynukleotiden ist ein modernes, minimalinvasives Verfahren zur Verbesserung der Hautqualität, wobei anders als bei Fillern die biologische Regeneration der Haut im Vordergrund steht.

Die körpereigene Kollagenbildung wird gesteigert, die Zellregeneration gefördert und die Hautelastizität verbessert. Polynukleotide können zur Hautstraffung, Minderung leichter Falten und auch zur Haarwurzelaktivierung, Narben- und Pigmentmalbehandlung genutzt werden.

Die hochgereinigten Polynukleotide werden mit sehr feinen Nadeln oberflächlich in die Haut injiziert. Für ein optimales Ergebnis werden in der Regel 2-3 Behandlungen im Abstand von mehreren Wochen empfohlen. Wir beraten Sie gerne eingehend über Ihre individuellen Behandlungsmöglichkeiten.

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Internationale Patienten

Kompetente Betreuung – persönlich, verständlich und gut organisiert

Wir heißen internationale Patientinnen und Patienten in unserem Zentrum herzlich willkommen und legen großen Wert auf eine klare und vertrauensvolle Kommunikation. Die Beratung und Behandlung erfolgt auf Deutsch, Englisch, Türkisch oder Arabisch, sodass Sie sich jederzeit gut aufgehoben fühlen können.

Gerne unterstützen wir Sie nicht nur medizinisch, sondern auch organisatorisch: Von der Terminplanung bis hin zur Koordination Ihres Aufenthalts. Auf Wunsch bieten wir zudem eine Abholung vom Flughafen an, um Ihre Anreise so angenehm wie möglich zu gestalten.

Für Anfragen und Terminvereinbarungen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail. Wir kümmern uns persönlich um Ihr Anliegen und begleiten Sie zuverlässig durch alle weiteren Schritte.

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Komplexe Operationen

Spezialisierte Eingriffe

Komplexe Operationen führt Dr. Mohamed Abouzamel persönlich durch.

Auch anspruchsvolle Eingriffe können bei uns sicher geplant und professionell umgesetzt werden – von der sorgfältigen Vorbereitung bis zur Nachsorge.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche komplexe Behandlung finden Sie hier:

Download: „Patient aus Kairo in Sulzbach gerettet“

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Privatpatienten

Mehr Zeit, direkte Betreuung und eine Behandlung nach Ihren Bedürfnissen

In unserer Praxis betreuen wir Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie Selbstzahler mit besonderem Fokus auf persönliche Beratung, klare Abläufe und eine individuelle Behandlungsplanung.
Dabei profitieren Sie von einer großzügig geplanten Beratungszeit, einer freien Arztwahl und – nach Vereinbarung – bevorzugten Terminen, auch außerhalb der regulären Sprechzeiten.

Falls eine Operation erforderlich ist, wird diese persönlich durch Dr. Mohamed Abouzamel geplant und durchgeführt.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Freie Arztwahl
  • Ausführliche Beratung und individuelle Behandlungsplanung
  • Bevorzugte Terminvergabe nach Vereinbarung
  • Persönliche Betreuung vor, während und nach der Behandlung
  • Stationäre Versorgung bei komplexeren Eingriffen möglich

Haben Sie Fragen zu unserem Zentrum oder unseren Leistungen?
Rufen Sie uns einfach an oder wenden Sie sich per Mail an uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.